Anti-Jagd-Intensivkurs
Wenn Jagdverhalten euren Spaziergang bestimmt.
Du gehst mit deinem Hund spazieren – aber wirklich entspannt bist du dabei selten.
Du beobachtest Waldränder, schaust ständig voraus und weißt bei manchen Wegen schon genau, an welchen Stellen du besonders aufmerksam sein musst. Die Schleppleine bleibt lieber dran, weil ein Reh, ein Hase oder eine interessante Spur reichen könnte und dein Hund gedanklich plötzlich ganz woanders ist.
Vielleicht kennst du auch diesen Moment: Dein Hund verändert seinen Blick, die Körperspannung steigt – und du weißt eigentlich schon, was gleich passieren könnte.
Wenn Jagdverhalten euren Spaziergang so stark beeinflusst, geht es um mehr als darum, den Hund irgendwie zurückzurufen.
Mehr Möglichkeiten, bevor es zu spät ist
Jagdlich motiviertes Verhalten beginnt nicht erst beim Hinterherlaufen.
Genau deshalb möchten wir im Kurs erreichen, dass du früher erkennst, was bei deinem Hund gerade passiert, Situationen besser einschätzen kannst und mehr Möglichkeiten bekommst, darauf zu reagieren.
Denn je eher du bemerkst, dass dein Hund sich zunehmend mit einem Reiz beschäftigt, desto größer ist dein Handlungsspielraum.
1. Erkennen
Veränderungen in Blick, Körperspannung und Aufmerksamkeit frühzeitig wahrnehmen.
2. Einschätzen
Besser beurteilen, wie stark dein Hund bereits mit einem Reiz beschäftigt ist und wie viel Handlungsspielraum noch besteht.
3. Handeln
Früh reagieren und deinen Hund sinnvoll umlenken, bevor sich das Jagdverhalten weiter aufbaut.
Nicht nur „Komm zurück“
Natürlich spielt ein guter Rückruf auch beim Jagdverhalten eine wichtige Rolle. Aber bei einem jagdlich motivierten Hund möchten wir uns nicht darauf verlassen müssen, dass genau diese eine Lösung immer passt.
Im Anti-Jagd-Intensivkurs bauen wir deshalb verschiedene Möglichkeiten auf, mit denen du deinen Hund draußen besser begleiten und lenken kannst.
Das kann bedeuten, ihn rechtzeitig umzulenken, ihn auf Distanz stoppen zu können oder eine Situation schon früh anders zu gestalten, bevor daraus tatsächliches Hinterhergehen wird.
So entsteht nach und nach ein größerer Handlungsspielraum – statt nur ein einziges Signal für jede Situation zu haben.
Dabei geht es nicht darum, deinem Hund draußen alles Spannende zu verbieten, sondern ihm sinnvolle Alternativen zu geben und wieder mehr gemeinsam unterwegs zu sein.
Rückruf zuerst – und dann weiter
Auch bei jagdlich motivierten Hunden ist ein sauber aufgebauter Rückruf eine wichtige Grundlage.
Wenn euer Rückruf bisher noch nicht strukturiert aufgebaut wurde oder draußen sehr unzuverlässig funktioniert, empfehlen wir deshalb zunächst unseren Rückruf-Intensivkurs.
Der Anti-Jagd-Intensivkurs geht anschließend einen Schritt weiter. Hier geht es nicht mehr nur darum, dass dein Hund zurückkommt, sondern darum, wie ihr mit jagdlich motiviertem Verhalten während des gesamten Spaziergangs besser umgehen könnt.
Rückruf-Intensivkurs → Anti-Jagd-Intensivkurs
Nächster Anti-Jagd-Intensivkurs
Start
2027
Umfang
8 Termine
Dauer
ca. 60 Minuten je Termin
Teilnehmer
max. 5 Mensch-Hund-Teams
Ort
wechselnde Treffpunkte
Kursgebühr
340 €
Begleitung inklusive
Nach jeder Kursstunde erhältst du ein eigenes Übungsheft mit den passenden Trainingsschritten für zu Hause.
Auch zwischen den Terminen begleiten wir euch weiter: Ihr könnt Fragen stellen und uns Trainingsvideos schicken. Wir geben euch Rückmeldung, helfen bei Schwierigkeiten und können Trainingsschritte bei Bedarf gemeinsam nachjustieren.
Du möchtest beim nächsten Anti-Jagd-Intensivkurs dabei sein?
Dann melde dich bei uns. Wir beantworten offene Fragen und schauen gemeinsam, ob der Kurs zu euch und eurem aktuellen Trainingsstand passt.

